Papierblatt – Holocaust-Überlebende berichten

Asher Ud

Asher Ud wurde 1928 in Polen geboren. 1940 wurde er mit seiner Familie ins Ghetto umgesiedelt. Er kam 1944 nach Auschwitz, überlebte den Todesmarsch und wurde im KZ Gunskirchen schließlich befreit. Noch 1945 wanderte er nach Israel ein und verstarb am 29. August 2016 in Jerusalem.

Kurzbiografie

Asher Ud wurde 1928 als Anschel Sieradski in Zdunska Wola (Polen) geboren. Sein Vater, Schmuel Hirsch Sieradzki, war Schneider. Seine Mutter hieß Jocheved und war eine geborene Rubinstein.

Er hatte zwei Brüder: Berl, älter, und Gabriel, jünger als er. Nur Ascher und sein Bruder Berl überlebten die Schoa. 1940 Umsiedlung der Familie ins Ghetto Zdunska Wola. Im August 1942 Liquidierung des Ghettos; Umsiedlung ins Ghetto Lodz; da war er schon allein, ohne seine Familie. Im August 1944 kam er nach der Liquidierung des Ghettos Lodz nach Auschwitz-Birkenau; Januar 1945 Todesmarsch nach Mauthausen, schließlich KZ Gunskirchen bis zur Befreiung im Mai 1945.

Im November 1945 wanderte er nach Israel ein. Am 29. August 2016 verstarb Asher Ud in Jerusalem.

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