Papierblatt – Holocaust-Überlebende berichten

Holocaust-Überlebende berichten

Ein Video-Archiv gegen das Vergessen

Zeitzeugen

Die Kamera läuft. Jüdische Menschen erzählen ihre Lebensgeschichte, berichten von den schrecklichen Ereignissen während der Naziherrschaft. Sie haben den Holocaust (die Schoah) überlebt.

Sechs Millionen Juden wurden umgebracht. Die Zeugnisse der Überlebenden dürfen nicht verloren gehen, sondern sollen die Erinnerung an damals wachhalten. Darum ist das Video-Projekt »Papierblatt« entstanden. »Papierblatt« ist ein jüdischer Nachname, der allein durch das Überleben von Mordechai Papirblat heute noch existiert. Ein Name als Denkmal! Ein Projekt gegen das Vergessen und gegen neu aufkeimenden Antisemitismus!

Überlebende – eine Übersicht

Sehen Sie hier Interviews mit Holocaust-Überlebenden in voller Länge:

Ronny Reich

Ronny Reich ist Archäologe und lebt in Modi'in in Israel. Seine Mutter stammt aus der österreichischen Stadt Mürzzuschlag, von wo sie während des Zweiten Weltkrieges geflohen ist.

Interview am 28. März 2017 in Jerusalem, Israel.

Zur Seite über Ronny Reich

Mirjam Pollin

Vortrag am 27. März 2017 in Shavei Zion, Israel.

Pavel Hoffmann

Vortrag am 27. Januar 2017 in Bad Liebenzell, Deutschland.

Mordechai Papirblat

Vortrag am 13. Oktober 2015 in Bad Liebenzell, Deutschland.

Mordechai Ciechanower

Vortrag am 27. Juni 2015 in Nagold, Deutschland.

Asher Ud

Ascher Ud wurde 1928 in Polen geboren. 1940 wurde er mit seiner Familie ins Ghetto umgesiedelt. Er kam 1944 nach Auschwitz, überlebte den Todesmarsch und wurde im KZ Gunskirchen schließlich befreit. Noch 1945 wanderte er nach Israel ein und verstarb am 29. August 2016 in Jerusalem.

Vortrag am 27. Januar 2015 in Bad Liebenzell, Deutschland.

Zur Seite über Asher Ud

Amira Gezow

Als Charlotte Siesel in Coesfeld geboren, war sie gerade einmal vier Jahre alt, als Hitler die Macht ergriff. Mit neun Jahren erlebte Amira Gezow die Reichspogromnacht versteckt bei Bekannten. Mit großem Respekt und Hochachtung spricht sie von ihren Eltern, die damals Tag und Nacht unterwegs waren, um andere Juden zu retten. Im Oktober 1940 wurde die Familie gemeinsam mit über 6500 Juden aus dem südwestdeutschen Raum in das französische Internierungslager Gurs deportiert. In Zürich traf sie andere Jugendlichen in der jüdischen Jugendbewegung Hashomer Hazair. Als ihre Freunde direkt nach Kriegsende 1945 nach Israel auswandern wollten, schloss sie sich ihnen an. Von Barcelona aus ging es mit dem Schiff der Jewish Agency bis nach Haifa. Heute wohnt Amira Gezow im Kibbuz Elon.

Interview am 22. Juli 2013 im Kibbuz Eilon, Israel.

Zur Seite über Amira Gezow

Vardit Meir

Interview am 22. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Mascha Schapirstein

Interview am 22. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Josef Kalmanovicz

Interview am 21. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Ruth Krammer

Interview am 21. Juli 2013 in Regba, Israel.

Chassia Selanski

Interview am 21. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Theresa Schwarzmann

Interview am 21. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Ascher Engel

Interview am 19. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel.

Magda Goldner

Interview am 18. Juli 2013 in Kiryat Ata, Israel.

Zvi Kalisher

Vortrag am 15. Mai 2002 in Sulz am Eck, Deutschland.