Papierblatt – Holocaust-Überlebende berichten

Veranstaltungen

Demnächst

11. Oktober bis 27. November 2026: Buchpräsentationen »Meine jüdisch-schwäbische Familiengeschichte in 11 Generationen« mit Dr. Fredy Kahn

Neu in der Edition Papierblatt – Dr. Fredy Kahn stellt sein Buch an sieben Orten in der Region vor: 11.10.2026 Rexingen · 16.10.2026 Altensteig · 21.10.2026 Weil der Stadt · 5.11.2026 Calw · 9.11.2026 Bad Liebenzell-Maisenbach · 15.11.2026 Sulz am Eck · 27.11.2026 Nagold. Alle Termine mit Adressen finden Sie auf der Buchseite.

Rückblick

23. bis 28. Januar 2026: Veranstaltungen und Begegnungen zum Holocaust-Gedenktag mit Walter Bingham

Spuren der Vergangenheit – Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar 2026 war Walter Bingham aus Jerusalem zu Gast in Deutschland, um als Zeitzeuge aus seinem Leben zu erzählen. Er entkam den Schrecken des Nationalsozialismus, weil er – ohne seine Eltern – mit dem sogenannten »Kindertransport« nach England entkommen konnte.

24. Oktober 2025 – 1945 | 2025: 80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus – Erinnerung und Verantwortung heute im Landkreis Calw

Zentrale Veranstaltung im Landratsamt in Calw: – Es ist uns wichtig, nicht nur an eine vergangene Epoche unserer Geschichte zu erinnern. Vielmehr müssen wir immer wieder feststellen, dass sich Ereignisse und Überzeugungen des sog. Dritten Reiches bis heute auswirken und das gesellschaftliche Miteinander sowie internationale Beziehungen belasten. Gerade in unseren Tagen merken wir, welcher zerbrechliche Schatz Demokratie und Menschenrechte sind, für die es mutig einzustehen gilt. Wir kamen darüber ins Gespräch, was angemessenes Gedenken bedeutet, welche Lehren wir aus der Geschichte ziehen können – oder sogar müssen – und welche Verantwortung sich aus unserer Geschichte für heute ergibt, auch im Landkreis Calw.

27. bis 30. Januar 2025: Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag »80 Jahre nach Auschwitz« im Neuen Schloss in Stuttgart

»… denn in der Hölle war ich schon.« – Arie Pinsker als Auschwitz-Überlebender nach 80 Jahren zum ersten Mal in Deutschland – Ausstellung »Holocaust gezeichnet« wird der Öffentlichkeit vorgestellt – Aus der Erinnerung lernen: für Deutsche, Israelis, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Kirchen und die Politik

13. April 2024: Vortragsabend mit Liora Eilon aus Kfar Aza, Überlebende des Massakers vom 7.10.2023

36 Stunden in Lebensgefahr – und ein Land, das nicht zur Ruhe kommt: Liora Eilon lebte bis zu jenem Tag im Kibbuz Kfar Aza in der Nähe des Gazastreifens, In Begleitung von Danielle Mor von der Jewish Agency war sie aus Israel angereist, um von ihren alptraumhaften Erlebnissen am 7. – und am 8. – Oktober zu erzählen: 36 Stunden verbrachte sie mit einem Teil ihrer Familie im Schutzraum ihres Hauses.

Holocaust-Gedenkabend am 27. Januar 2024 mit Avigdor Neumann

Der Nahostkonflikt, dessen Akteure und der Antisemitismus: Dem Gedenkabend ging an diesem geschichtsträchtigen Tag ein Seminar für Lehrkräfte und Interessierte voraus, nebenan im Gästehaus Bethel von Zedakah. Die etwa 60 Teilnehmer bekamen – mit Blick auf den aktuellen Krieg gegen die Hamas – durch zwei Experten tiefgreifende Einblicke in die Ursachen des Nahostkonflikts und in die Bedeutung insbesondere des islamistischen Antisemitismus.