Papierblatt – Holocaust-Überlebende berichten

Mordechai Papirblat, 900 Tage in Auschwitz

Tagebuch eines Holocaust-Überlebenden

Wie ich überlebt habe?
Ganz einfach:
Jeden Tag ein Wunder.
An manchen Tagen auch zwei.

Mordechai Papirblat erzählt im Tagebuchstil seine Erlebnisse in den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Er hat seine ganze Familie verloren und war nach dem Holocaust der einzige, der noch diesen besonderen Namen trug: Papirblat. »Mein Name ist ein Denkmal«, sagt er.

Mordechai Papirblat schildert die Menschenverachtung und Brutalität, die er als polnischer Jude in den Ghettos und Konzentrationslagern erleiden musste, die allgegenwärtige Angst und den permanenten Hunger, die Kälte, die Härte der Zwangsarbeit und die Willkür der SS-Männer und Kapos.

Doch er berichtet auch von Mitmenschlichkeit unter den Häftlingen oder bei spärlichen Kontakten mit Menschen außerhalb der Lager. Beeindruckend sind sein enormer Lebenswille und die aus seinem jüdischen Glauben gewonnene Kraft.

Das Buch bezeugt die erschütternden Ausmaße, die Hass und Antisemitismus annehmen können. In Zeiten, in denen das Wissen um den Holocaust abnimmt, ist das Buch von Mordechai Papirblat wichtiger denn je.

Mordechai Papirblat, 900 Tage in Auschwitz. Tagebuch eines Holocaust-Überlebenden, Edition Papierblatt Band 1, Wildberg 2020.
ISBN 978-3-9451-7817-1
14,95 EUR

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Das Buch kann persönlich unter folgender Adresse erworben werden:

MORIJA gGmbH
Im Flöschle 42
72218 Wildberg-Sulz

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Edition Papierblatt

Dieses Buch erscheint in der Edition Papierblatt.

Zusatzmaterial zum Buch Mordechai Papirblat, 900 Tage in Auschwitz

Mordechai Papirblat, 900 Tage in Auschwitz: Inhaltsverzeichnis mit Unterkapitel
Mordechai Papirblat: Tabellarischer Lebenslauf
25. April 1923
Geburt in Radom. Vater Szlomo Papirblat, geboren 1893 in Zwolen, Gamaschenmacher, Schuhmacher für elegante Damenschuhe; Mutter Selda, geborene Huberman, geboren 1900 (oder 1897) in Radom. Mordechai erhält seinen Vornamen in respektvoller Erinnerung an Mordechai Huberman, den Vater seiner Mutter
1925
Geburt des Bruders Chaim Leibisch
1926 – 1929
Besuch des Cheder, der religiösen Grundschule
1929 – 1934
Besuch einer liberalen jüdischen Schule
1929
Geburt der Schwester Chaja Riwa (Chajale)
1931
Geburt des Bruders Awraham Jizchak (Awramale)
Anfang 1934
Umzug in die Hauptstadt Warschau, Mirowska Nr. 7
1934 – 1939
Besuch einer liberalen jüdischen Schule und einer Jeschiwa, einer religiösen Talmudschule
1936
Bar Mitzwa
Dezember 1936
Geburt der Schwester Zipa Scheindl (Scheindele)
1. September 1939
Beginn Zweiter Weltkrieg; deutscher Angriff auf Warschau. Das Haus der Familie wird zerstört; Mordechais Familie und andere Verwandte ziehen zu Mordechais Großeltern, Mirowska Nr. 13
28. September 1939
Kapitulation Warschaus; deutsche Besatzung; Beginn der antijüdischen Gesetzgebung: Mordechais Schule wird geschlossen, seine Eltern dürfen nicht mehr arbeiten
5. Oktober – 7. Dezember 1939
Mordechai ist bei Verwandten in Radom
Winter/Frühling 1939/40
Er leistet Zwangsarbeit in Warschau, um zum Unterhalt der Familie beizutragen; die Versorgungslage in Warschau ist immer noch katastrophal
Mai – Ende September 1940
Familie Papirblat verbringt den Sommer in Jablonow auf dem Land bei der Familie der Schwester des Vaters (Rajca Wajngarten)
Ende September 1940
Rückkehr der Familie nach Warschau
Anfang Oktober 1940
Einrichtung des sog. „Jüdischen Wohnbezirks in Warschau“, dss Warschauer Ghettos. Die Familie wohnt bereits innerhalb des sog. kleinen Ghettos in der Mirowska Nr. 13
Ende April 1941
Mordechai flieht aus dem Warschauer Ghetto. Er fährt mit dem Dampfschiff auf der Weichsel bis Regow, geht zu Fuß über Gniewoszow nach Jablonow zur Schwester seines Vaters (Rajca Wajngarten). Er übernimmt Hilfsarbeiten im Dorf und unterrichtet die Söhne in der Thora
Mai 1941
Mordechais Mutter Selda bricht sich bei einem Fluchtversuch über die Ghettomauer ein Bein, wird gefasst und zurück ins Ghetto gebracht
Mai 1941
Hungertod des Vaters Szlomo im Warschauer Ghetto. Er wird 48 Jahre alt
Juni 1941
Chaim Leibisch und Chaja Riwa fliehen durch den Abwasserkanal aus dem Warschauer Ghetto und erreichen versteckt in einem Zug und zu Fuß Jablonow
Mordechai und seine Geschwister übernehmen Hilfsarbeiten bei Bauern der Umgebung
Juli 1941
Mutter Selda und Awraham Jizchak fliehen aus dem Ghetto. Sie geben sich als polnische Christen aus, nehmen den Zug bis Radom und können auf einem Karren bis Jablonow mitfahren, wo sie völlig ausgezehrt ankommen
Zipa Scheindl muss im Ghetto zurückbleiben (Waisenhaus). Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Wahrscheinlich stirbt sie dort 1941 oder im Vernichtungslager Treblinka 1942. Sie wird höchstens 6 Jahre alt
2. August 1941
Mutter Selda kommt nicht mehr zu Kräften. Sie stirbt im Alter von 41 oder 44 Jahren in Jablonow und wird auf dem jüdischen Friedhof in Zwolen beigesetzt
September 1941
Mordechais Geschwistern geht es immer schlechter und der Winter steht bevor. Mordechai organisiert eine Fahrgelegenheit für die Geschwister nach Radom zu Tanten mütterlicherseits:
Chaja Riwa und Awraham Jizchak werden von Tante Perla Kolender, geborene Huberman aufgenommen. In Radom ist bereits das Ghetto eingerichtet. Das weitere Schicksal von Chaja Riwa, Awraham Jizchak und den anderen Radomer Verwandten ist nicht bekannt. Wahrscheinlich sterben sie im Ghetto, bei der Deportation oder in Treblinka bzw. Auschwitz. Awraham Jizchak wird 12/13 Jahre alt, Chaja Riwa 10/11 Jahre
Chaim Leibisch wird von Surale Grojsbaum, geborene Huberman aufgenommen. In Opatow ist bereits das Ghetto eingerichtet. Das Schicksal von Chaim Leibisch ist nicht bekannt. Wahrscheinlich stirbt er 1942 im Alter von 17 Jahren bei der Liquidierung des Ghettos Opatow, bei der Deportation oder im KZ Treblinka – gemeinsam mit seinen Verwandten
Mordechai bleibt bei Tante Rajca Wajngarten, geborene Papirblat und ihrer Familie in Jablonow
1. Januar 1942
Einrichtung des Ghettos in Garbatka. Mordechai und seine Verwandten müssen dorthin. Er verrichtet Zwangsarbeit. Die jüdische Ghetto-Polizei deckt ihn. Da er aus dem Ghetto Warschau entflohen ist, hat er keine gültigen Papiere. Auf Flucht aus einem Ghetto steht die Todesstrafe
12. Juli 1942
Deportation von 300 polnischen und 75 jüdischen Zwangsarbeitern nach Auschwitz. Mordechai wird als 75. der Gruppe zugeteilt. Transportnummer 16211
13. Juli 1942
Ankunft im Stammlager Auschwitz I. Häftling Nummer 46794. Bis Januar 1943 Zwangsarbeit in verschiedenen Arbeitskommandos
Januar – Sommer 1943
Häftling in Auschwitz II-Birkenau, Zwangsarbeit
Sommer – 14. November 1943
Häftling im neuen Lagerbereich von Auschwitz II-Birkenau (»Bauabschnitt 2«), Zwangsarbeit
14. November 1943
Überstellung ins Stammlager Auschwitz I
15. November 1943 – 17. Januar 1945
Häftling im SS-Arbeitslager Neu-Dachs bei Jaworzno, Außenlager des KZ Auschwitz, Zwangsarbeit
17. – 21. Januar 1945
„Evakuierung“ des Lagers angesichts des Vormarschs der Roten Armee: sog. Todesmarsch von Jaworzno über Laurahütte, Beuthen, Gleiwitz, Peiskretscham bis ins bereits verlassene KZ Blechhammer, ein Außenlager des KZ Auschwitz
23. Januar 1945
Mordechai und 19 weitere Häftlinge fliehen aus dem KZ Blechhammer. Sie verstecken sich im Wald und dann in einer Scheune.
26. Januar 1945
Begegnung mit den ersten russischen Soldaten. Krieg und Holocaust sind zu Ende!
26. Januar – 2./3. Februar 1945
Rückweg nach Radom: Zu Fuß über Lubliniec, Tschenstochau, Wloszczowa und Amstow. Auf einem Güterzug über Kielce und Skarzysko-Kamienna nach Radom
3. Februar – Anfang Mai 1945
In Radom. Unterkunft in einem stattlichen Haus mit mehreren Wohnungen und einem großen Garten in der Moniuszki-Str. 4. Es hat ursprünglich Juden gehört, wurde dann von Deutschen besetzt. Jetzt quartieren sich jüdische Überlebende ein. Das Haus der Familie Papirblat steht nicht mehr. Von Familienmitgliedern fehlt jede Spur. Er fertigt erste Aufzeichnungen, Notizen, Listen von Daten, Namen, Ereignissen und vielen Details aus der Zeit des Holocaust an
Anfang Mai – 4. Juli 1945
In Kielce, Planty Nr. 7, Haus der Hachschara zur Vorbereitung auf ein Leben im Kibbuz in Erez Israel. Eine Gruppe von 27 Überlebenden bildet sich (Pluga Lacherut, deutsch Einheit „Zur Freiheit“); Josef Zwi Halperin (1922 – 2010) führt die Gruppe, Mordechai wird zum Sekretär gewählt. Bei einem Pogrom Anfang Juli ermordet ein polnischer Mob zwei junge Frauen der Gruppe
4. Juli 1945
Die Pluga Lacherut (25 Personen) verlässt Kielce. Die illegale Flucht wird von der jüdischen Organisation „Bricha“ geleitet
4. Juli – 3. August 1945
Mit dem Zug von Kielce (Polen) über Krakau nach Kattowitz. Dort erhalten sie gefälschte Repatriierungsdokumente vom „Roten Kreuz“. Sie sind angeblich griechische Flüchtlinge auf dem Rückweg in ihre Heimat. Mit dem Zug bis Zebrzydowice. Dort über die tschechische Grenze nach Bretslaw und weiter über Bratislawa (Slowakei) bis Budapest (Ungarn). Dreiwöchiger Aufenthalt in Budapest in Räumen der jüdischen Gemeinde
3. August – Ende September 1945
Mit gefälschten Papieren als italienische Flüchtlinge – Mordechai Papirblat ist Mauricio Peperoni – mit dem Zug über Szombathely nach Szentgotthard. Ein ungarischer Schleuser führt die Gruppe zu Fuß über die Grenze nach Jennersdorf (Österreich; Burgenland: sowjetisch besetzt). Ein österreichischer Schleuser bringt sie nach Fehring (Steiermark: britisch besetzt). Mit dem Zug nach Graz. Dort mehrwöchiger Aufenthalt im ehem. Ursulinenkloster, ein britisches Lager für sog. Displaced Persons (DP)
Ende September – Ende Oktober 1945
Mit dem Zug über Bruck nach Villach. Versteckt in einem Güterzug mit italienischen Flüchtlingen bis Tarvis (Italien). In Militärlastern bis Udine (UNRRA DP-Lager) und weiter nach Padua (UNRRA DP-Lager). Am 24. Oktober mit dem Zug über Mailand (Merkaz Hagolah) nach Reggio Emilia
Ende Oktober 1945
Mordechai und 21 Personen der Pluga Lacherut (drei junge Frauen haben unterwegs die Gruppe verlassen) erreichen Reggio Emilia, Villa Terrachini, Cavozolla-Straße, wo die Bricha ein Zentrum zur Vorbereitung der illegalen Einwanderung nach Palästina unterhält: Hachschara „Hamored“
Ende Oktober 1945 – 9. Januar 1946
Vorbereitung auf das Leben in Erez Israel und auf die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Die Pluga Lacherut verbindet sich mit anderen; sie sind jetzt ca. 50 Personen
9. – 17. Januar 1946
Illegale Überfahrt auf der Enzo Sereni; 908 Personen. Von Vado Ligure/Italien aus entlang der italienischen Westküste, vorbei an Korsika, durch die Straße von Messina/Sizilien, vorbei an Kreta, Rhodos, nördlich um Zypern herum bis Haifa
17. Januar 1946
Das Schiff wird von der britischen Royal Navy aufgebracht und in den Hafen von Haifa geleitet
18. Januar – 5. Februar 1946
Landung in Haifa. Überführung ins Sammellager der britischen Mandatsregierung in Atlit am Mittelmeer.
28. Januar 1946
Eine neue Verordnung der britischen Mandatsregierung führt dazu, dass die Passagiere der Enzo Sereni gültige Einreisepapiere erhalten. Sie sind jetzt freie Bürgerinnen und Bürger des Mandatsgebiets. Die Pluga Lacherut und andere beschließen in den Kibbuz Gescher zu ziehen. Der Kibbuz stimmt zu und heißt sie willkommen
5. Februar 1946
Fahrt um den Bergrücken des Karmel, vorbei an Jagur und Afula durch die Jesreel-Ebene über En Harod ins Jordantal nach Gescher
5. Februar 1946 – 2. Februar 1947
Mitglied (Chawer) im Kibbuz Gescher im Jordantal: Arbeit in der Vieh- und Landwirtschaft, im Wasserkraftwerk Naharajim
2. Februar 1947
Das Kibbuzleben sagt Mordechai nicht zu. Er verlässt den Kibbuz und zieht in die Stadt Tel Aviv am Mittelmeer; Tagelohnarbeit auf dem Bau
März – Ende 1947
Sechs monatige Lehre als Schriftsetzer bei der Tel Aviver Tageszeitung „Haboker“ (deutsch „Der Morgen“). Danach Anstellung
Zweite Jahreshälfte 1947
Niederschrift seiner Lebenserinnerungen von August 1939 bis Januar 1945 in Tagebuchform. Dazu ordnet und ergänzt er seine zahllosen Notizen aus Radom
1. Januar 1948
Mordechai wechselt als Schriftsetzer zur Tageszeitung „Jedi’ot Acharonot“ (deutsch „Neueste Nachrichten“), Tel Aviv
14. Mai 1948
Ende des britischen Mandats über Palästina. Gründung des Staates Israel
14./15. Mai 1948 – Januar 1949
Unabhängigkeitskrieg bzw. Erster Arabisch-Israelischer-Krieg. Mordechai ist mit der Givati Brigade in der Wüste Negev stationiert. Er erleidet eine schwere Verwundung und tritt eine längere Rehabilitation an. Dort trifft er auf Aaron Schoschany (ehemals Rozencwajg), einen Großcousin, dessen Vater bereits 1919 nach Palästina ausgewandert war
Ende 1949
Rückkehr nach Tel Aviv und zur Arbeit bei der Zeitung „Jedi‘ot Acharonot“: Schriftsetzer und Layout der Seiten (mise-en-page), Layout der Titelseite
1954
Heirat mit Sima, geborene Goldfarb: 1930 in einem Dorf bei Lublin/Polen geboren; September 1939 Flucht in die Sowjetunion; auf der Flucht sterben ihre Mutter und Geschwister; 1945 Rückkehr mit dem Vater nach Polen; 1952 Auswanderung mit dem Vater nach Israel
1955
Geburt des ersten Sohnes Shlomo; er erhält den Vornamen des Vaters von Mordechai
1955
Er verfasst Gedenkblätter für seine Eltern und Geschwister (Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem)
1961
Geburt des zweiten Sohnes Zvi
1989
Er verfasst Gedenkblätter für seine Eltern und Geschwister (Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem)
1990
Ruhestand
1992
Reise nach Polen an die Orte seines Lebens und Leidens; seine beiden Söhne und mit sein Großcousin Aaron Schoschany begleiten ihn
1994
Er übergibt seinem Sohn Shlomo das Manuskript seiner Aufzeichnungen von 1947. Bis dahin hat er mit niemandem über das Manuskript gesprochen
1995
Sein Buch erscheint: „Der Karpfenschmuggler – 900 Tage in Auschwitz“ (Hebräisch). In der Folge Einladungen zu Vorträgen in Schulen, an Universitäten, beim Militär, in Firmen, in Kibbuzim und zu sog. „Vorträgen im Wohnzimmer“
1996
Das Buch von Josef Zwi Halperin erscheint: „Der Weg in die Freiheit 1945 – 1946“ (Hebräisch). Es beschreibt den Weg von Kielce bis in den Kibbuz Gescher. Mordechai hat wesentliche Erinnerungen beigesteuert
1999
Er verfasst Gedenkblätter für seine Verwandten (Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem)
2008, 2013
Gast in Shavei Zion/Israel und 2019 in Maalot/Israel bei Zedakah e.V.
2012
Tod der Ehefrau Sima in Tel Aviv
2015
Auf Einladung von Zedakah e.V. zu Vorträgen in Deutschland (Gemeindeabende, Schulen)
2016
Start der Homepage www.papierblatt.de mit Lebensberichten jüdischer Holocaust-Überlebender und Unterrichtsmaterialien. Der Name ist in Anlehnung an Mordechai Papirblat gewählt
2020
Deutsche Ausgabe des Buches: „900 Tage in Auschwitz. Tagebuch eines Holocaust-Überlebenden“. Band 1 der „Edition Papierblatt“

Mordechai Papirblat im Video

»Mein Name ist ein Denkmal«, sagte er.
Mordechai Papirblat war der einzige, der nach dem Holocaust noch diesen Nachnamen trug, nach dem deswegen auch unser Projekt benannt wurde.
Papirblat war in Auschwitz und floh während des »Todesmarschs«.

0:00 - 1:21:41Vortrag am 21. Juli 2013 in Shavei Zion, Israel 0:00 - 1:27:11Vortrag am 13. Oktober 2015 in Bad Liebenzell, Deutschland